Tanzplan Deutschland
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Kulturerbe Tanz1213


Aktuelles
Die neue Webseite (vorerst als Prototyp) Digitaler Atlas Tanz ist online.1214



Gegenwrtig vollzieht sich eine Neubewertung der tnzerischen und choreografischen Kultur in Deutschland. Neben der Produktion von knstlerischen Arbeiten ist der Umgang mit dem historischen Erbe und der choreografischen berlieferung ins Blickfeld gerckt. Tanzplan Deutschland ist bestrebt, diese Entwicklung zu begleiten und zu untersttzen.
Auf Initiative von Tanzplan Deutschland haben sich seit Februar 2007 Vertreter der fnf deutschen Tanzarchive (Archiv Darstellende Knste der Akademie der Knste, Berlin, Deutsches Tanzarchiv Kln, Mime Centrum Berlin, Tanzfilminstitut Bremen and Tanzarchiv Leipzig e.V.) zu insgesamt elf Arbeitsbegegnungen getroffen. Um ihre bergreifenden Belange gemeinsam voranzutreiben, haben sich die genannten Tanzarchive und Sammlungseinrichtungen im April 2008 zu dem Verbund Deutsche Tanzarchive (VDT) zusammen geschlossen und im Juli einen Aufruf verfasst, den Sie hier lesen knnen.

Tanzplan Deutschland widmet sich aber auch Fragen des praktischen Vorgehens etwa zur Schaffung von Online-Formaten, um das Kulturerbe Tanz breiter sichtbar zu machen und in die Realitt von Ausbildung, Lehre, Forschung und kultureller Breitenarbeit einflieen zu lassen. Das Jahresheft 2009 von Tanzplan Deutschland zum Thema "Tanz und Archive: Perspektiven fr ein kulturelles Erbe" stellt einige dieser berlegungen vor.

Auerdem wurden Kooperationen mit anderen Institutionen und Mediatheken zur Pflege des Kulturerbes aufgebaut, etwa mit der Mediaartbase, dem Centre national de la danse / Numridanse und der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universitt Hamburg.

Im Zusammenhang mit einer breiteren Wahrnehmung des Tanzes - insbesondere im Internet - sind auch Fragen des Urheberrechts zu klren. Hierzu veranstaltete Tanzplan Deutschland in Zusammenarbeit mit der Akademie der Knste Berlin im April 2010 ein Arbeitstreffen zu "Fragen des Urheberrechts an Tanzwerken im digitalen Raum".
Groe staatliche Geber-Organisationen wie etwa die DFG in Deutschland oder ffentlich untersttzte Digitalisierungsprojekte im europischen Mastab (Europeana) machen die Frderung von Digitalisierungsmanahmen davon abhngig, dass die Rechtefrage eindeutig im Sinne der ffentlichen Zugnglichkeit geklrt sein muss. Dieser freie Zugang steht aber besonders im Bereich der Bewegtbild-Dokumente im Widerspruch zu den Schutzbestimmungen des Urheberrechts. Diese Problematik beeintrchtigt derzeit in erheblichem Ausma die umfassende digitale Erschlieung des Kulturerbes Tanz.
Um in dieser Lage Lsungsmglichkeiten aufzuzeigen, rechtliche Belange zu klren und bisherige Erfahrungen auszuwerten, veranstaltete Tanzplan Deutschland am 15. und 16. April 2010 das oben genannte Arbeitstreffen. Dabei wurden best practice-Modelle, aber auch ungelste Fragen und Herausforderungen knftiger Online-Prsenz von choreografischen Inhalten besprochen.
Die teilnehmenden Experten waren Elizabeth Aldrich (Library of Congress, Washington, D.C.), Martin Berg (Goethe-Institut, Mnchen), Kurt Deggeller (Memoriav, Bern), Prof. Dr. Claudia Jeschke (Universitt Salzburg), Dries Moreels (Flmisches Theaterinstitut Brssel), PD Dr. habil. Holger Simon (PROMETHEUS Bildarchiv), Karin Stengel (documenta Archiv, Kassel), Prof. Dr. Rupert Vogel, RA (Karlsruhe), Prof. Dr. Axel-Artur Wandtke (Humboldt-Universitt zu Berlin).

Als Ergebnis des Arbeitstreffens wurde eine Handlungsempfehlung erarbeitet, die Sie hier lesen knnen.1216

Tanzplan Deutschland

[ Zeitraum ]676
2007 - 20101220


[ Kontakt vor Ort ]677
Franz Anton Cramer1221
Tanzplan Deutschland1222
Paul-Lincke-Ufer 42/431223
Tel. 49 (0)30.695797-101224
Fax +49 (0)30.695797-191225

[ Partner ]678
Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Knste, Berlin1230
Deutsches Tanzarchiv Kln1231
Deutsches Tanzfilminstitut Bremen1232
Mime Centrum Berlin1234
Tanzarchiv Leipzig e. V.1235