Tanzplan Deutschland
Stempel
Weiterbildung am 2. und 3. Juni 2007 in Kln im modernen/zeitgenssischen Tanz "mind in movement.886


Vita888
Gill Clarke ist Mitbegrnderin der Siobhan Davies Dance Company und arbeitete mit diversen Choreografen wie zum Beispiel Rosemary Butcher oder Rosemary Lee zusammen. Von 2000 bis 2006 leitete sie das Performance Studies Institut des Laban Centers, wo sie derzeit noch als Beraterin ttig ist. Gill Clarke unterrichtet heute Studenten, professionelle Tnzer und Kompanien und ist als externe Beraterin fr viele neue, aber auch fr langjhrig bestehende, internationale Ausbildungsprojekte vorrangig in Grobritannien ttig.


Its all about Choices.
Dokumentation der Weiterbildung von Gabriele Wittmann


Das Denken entsteht aus Prozess und Interaktion - nicht aus einer Substanz. Auf eine Art knnte man sagen: Wir bewohnen die Rume zwischen den Dingen.
(P. Broks, zitiert in: Mind is as in Motion: Dance artist Gill Clarke reflects on the mindfulness of the body, in: animated, spring 2007)

Heute sind wir alle mal Studenten, sagt Gill Clarke nach der Vorstellungsrunde. Die Teilnehmer der Weiterbildung Mind in Movement sind Choreografen, Tanzlehrer, aber auch Studenten der Tanzpdagogik (Prof. Malou Airaudo, Prof. Rodolpho Leoni,
Ekaterine Giorgadze, Prof. Kurt Koegel, Prof. Susanne Noodt, Ekaterina Cheraneva, Anne Tiedt, Prof. Joseph Willems, Jean-Hugues Assohoto, Tamar Ben-Ami, Daniela Dinh, Gisela Mller, Andreas Starr).
Gill Clark wnscht sich, dass wir alle eine Haltung des nicht Wissens wagen, und nicht darber nachdenken, ob wir etwas richtig machen. Auch fr sie birgt der Workshop eine neue Herausforderung, denn sie hat eine Verletzung. Und eine Studentin mitgebracht: Laura wird mein Krper sein.

Wer ist Gill Clarke? Sie tanzte einige Jahre als technische Tnzerin, wie sie es nennt: Von Bournonville bis Matt Mattox, von Hawkins ber Graham bis Cunningham. Als Auto-Didaktin, wie sie sich selbst nennt, tastete sie sich vor in neue Stile, bis sie in den 1980er Jahren beim New Dance New Englands angekommen war - bei den improvisierenden Explorationen der Judson Church-Generation. Begleitet durch Feldenkrais und Klein-technique erkannte sie die Kraft von Bildern und Visualisierungen fr Geist und Bewegung. Anthropologie und Gehirnforschung faszinieren sie bis auf den heutigen Tag. In diesem Workshop geht es darum, klar und fokussiert wahrzunehmen, sagt sie. Wahrzunehmen, was man selbst tut.
Sie zeigt das Bild einer Wirbelsule aus einem polnischen Buch. Wir denken oft, die Wirbelsule sei gerade. Aber sie ist kurvenreich und lang - sie reicht bis an unsere Kiefermuskulatur. Wir alle fhlen mit zwei Fingern den Unterkiefer. Dort, wo die Nase den Halbkreis nach hinten schneidet, dort sitzt der Schdel auf der Wirbelsule. Zeit fr Partnerarbeit: Einer legt beide Hnde auf den Schdel des anderen, der sich dadurch des Innenraums seines Kopfes bewusst werden kann. Dann wandert eine Hand nach unten, Wirbel fr Wirbel. Der Partner soll Zeit haben, den jeweiligen Ort genau aufzuspren und da hineinzuatmen. Die Kunst liegt darin, einfach und klar in der Berhrung zu bleiben.
Feedback-Runde: Bei manchen nderte sich die Atmung. Manche nahmen den Puls des Gegenbers wahr. Manche sprten den Punkt leichter mit geschlossenen Augen. Fr andere war es genau umgekehrt. Jeder Krper erlebt eben anders. Nchste bung: Eine Hand bleibt am Hinterkopf des Partners, die andere geht spontan zu irgendeinem Wirbel. Der Partner soll jetzt eine einzige Bewegung machen, als Reaktion auf die Berhrung, und dabei die Verbindung zwischen dem Wirbel und dem Kopf spren. Dann wandert die Hand zu Wirbeln, die fr das Gegenber weniger deutlich zu spren waren. Am Ende fhrt keiner mehr. Aber: Pausiert fter mal, meint Gill Clarke, damit die Bewegung klar bleibt.

Immer wieder gibt es eine Runde Feedback. Staunen: Dieser eine Punkt der Berhrung gibt so viel Informationen. Fragen: Soll man hrter drcken, wenn ein Wirbel nicht so prsent ist? Und manchmal Antworten: Besser ist: Gib ihm Zeit. Soll man den Krper neu aufbauen? Es geht mir darum, dem Partner das Wahrnehmen zu ermglichen, statt irgend etwas zu richten. Jeder hat eine eigene Intelligenz, mit der er entdecken kann. Vielleicht muss man nicht unbedingt etwas richten, wohl aber manchmal leiten? Gill Clarke bleibt dabei: Vertraut der Intelligenz des Krpers. Aber: Seid pedantisch. Und zwar pedantisch aufmerksam.
Nach dem Mittagessen geht es weiter mit einem Training. Mit dem Atem abrollen, vorkrabbeln, Wirbel fr Wirbel hochrollen, bis ins Stehen - auf Zehenspitzen. Gill Clarke leitet mit Worten hindurch. Und erinnert immer mal wieder an die Erfahrungen vom Vormittag: Kannst Du das Kitzeln der Berhrung deines Partners auf deinem Scheitel spren? Wie eine lfrderpumpe kippt der Oberkrper bodenwrts, aus dem Hftgelenk, und kommt wieder hoch. Die Bewegung ist ungewohnt: weder ein push noch ein reach, vielmehr ein klares zentriert bleibendes Kippen der gesamten Wirbelsule. Eine Studentin ist erstaunt. Gill Clarke bekrftigt: Ja, wir holen so oft Kraft durch die Vorderseite. Der Kopf hngt oft und fhrt. Aber auch der ganze gerade Rcken kann sich drehen. Es ist eine andere Wahlmglichkeit, krperlich und sthetisch. Als nchstes geht es auf die Knie: Der untere Rcken kippt ber die Hftgelenke vor und zurck. Im Liegen schlielich ffnen sich die Gelenke, zentriert sich der gesamte Krper in einer Feldenkrais-bung rund um die Hfte. Geniet, was ihr durch Zuschauen von eurem Partner lernen knnt: In Zweier-Gruppen beobachtet jeder, was der andere macht - und was er selbst tut.
Nach und nach entsteht eine kleine Sequenz, nicht mal eine Minute dauert sie. Musik aus dem Mittleren Osten erklingt: Strukturgebende Trommelschlge, begleitet von einem melodisen Zupfinstrument. Zart und doch alles klar konturiert - wie Gill Clarke, wenn sie die Bewegungsfolge vortanzt. Bekanntes ist durchzogen von ungewhnlichen Bewegungsideen wie Spaghetti drehen: Whrend der linke Arm sich um den Krper wickelt dreht das rechte Bein bereits in die Gegenrichtung. Das alles knnte New Dance sein, ist es aber nicht. Denn statt der nachgebenden Schwnge bleiben die Linien im Krper immer gerade. Obwohl es lustvolle Entdeckungen gibt. Die Lieblingsstelle der heutigen Lehrerin: Ist es mglich, dass das Gewicht des Kopfes weiter aus dem Krperzentrum herausgeht als der Fu des Standbeins?
Partnerbungen, fr die Sequenz. Einer legt eine Hand auf den Kopf des anderen, eine auf dessen Stei. So kann der sich bewegen, Teile der Sequenz probieren, und die Verbindung zwischen Kopf und Stei deutlicher spren. Das war besser, meint eine Studentin zu ihrer Partnerin. Ja, mit der Aufmerksamkeit im Steibein bin ich viel geerdeter, meint die. Alle bringen sich gegenseitig das Material bei. Sieben Paare arbeiten fleiig. Leises Murmeln durchdringt den Raum, pltschert und ebbt ab in Wellen, der Choreografie nicht unhnlich.
Die letzte Stunde fr heute ist reserviert fr Fragen. Einer macht sich Gedanken darber, was beim gemeinsamen Aufwrmen am Besten funktioniert: Vormachen? Oder Reden? Oder tasks geben? Warum spricht Gill Clarke unaufhrlich das ganze Training hindurch? Weil die Leute meinen Krper und seine Bewegungen nicht imitieren sollen, meint sie. Sie sollen einfach den Worten folgen drfen und ihre eigenen Wege finden. Auerdem wrden so alle durchgeleitet und knnten in der Energie bleiben - statt durch Vormachen und Nachmachen im ewig bremsenden Zyklus des Stehen und Gehen fest zu hngen.
Ein anderer sorgt sich um die verwendete Sprache - und findet sofort Zustimmung: Dieser Satz, free your spine, der wird sofort mit Release assoziiert. Und schon dongeln alle mit dem Kopf.... Alle lachen. Und erinnern, dass Gill Clarke beim Vormachen ganz klar gezeigt hat, dass es ihr um eine knochenklare Ausfhrung der Bewegung geht, nicht um ein Loslassen in den Schwung. Es geht um ein releasing into length: das berflssige loslassen, damit die Energie fr anderes zur Verfgung steht - das Lngen der Wirbelsule etwa. Und was die bentigte Kraft angeht, meint sie: Das Denken ber Struktur hat mir mehr Kraft gegeben als alles Muskeltraining zuvor.
Ein Dritter sorgt sich um die Zeit: Es sei doch ein Luxus, so viel Zeit mit einem Detail zu verbringen. In Proben sei schlielich auch nicht so viel Zeit. Allgemeine Zweifel kommen ans Tageslicht: Was waren denn die skills des heutigen Tages? Man muss etwas geschafft haben, meint ein Choreograf, man muss etwas erreicht haben nach einer Unterrichtsklasse. Gill Clarke berlegt. Und fragt zurck: Was ist der Grund dafr, dass ihr euch in einer Technikklasse so sehr um das Erreichen sorgt - wogegen es euch mit einer Improvisationsklasse nicht so geht? Was Technik ist, und warum man sie benutzt oder lehrt, und welche Technik gesund ist, darum geht es immer wieder in der Diskussion. Am Ende sind es die Jungen, die eine positive Bilanz ziehen: Mir hat das Mut gemacht, dass nicht die Ergebnisse in einem Tag da sein mssen, meint eine Pdagogik-Studentin. Dann mssen die Tanzstudenten nicht denken: Mehr ist besser. Sondern sie knnen in die Tiefe gehen.

Am nchsten Morgen liegen Bcher, Artikel, Postkarten in einem Halbkreis. Bilder von Karussells in voller Fahrt. Bilder von Maschinen in Aktion. Bilder der Wirbelsule. Ein berhmtes Skelett, als Totentanz in Rotation. Ein gedruckter Vortrag fr eine Konferenz in Liverpool. Ein Artikel ber das Verhltnis von Geist und Krper, von Gill Clarke. Sie geht noch einmal auf die Fragen von gestern ein. Klrt Begriffe wie free your head. Spricht ber Descartes und die Disziplin des rationalen Denkens - und dass es doch auch einen Ort gbe an dem wir mit Disziplin an imaginativen Prozessen arbeiten knnten. Spricht ber Zeit und die kleinen Zeitfenster in unseren Schulen. Und ber das Urteilen. Wenn ich durch das Training spreche, dann stelle ich bewusst Fragen. Fragen wie: Wie sitzt der Kopf jetzt auf der Wirbelsule? Es geht mir um Fragen - anstatt jemandem etwas aufzudrcken. Und es geht ihr darum, alles zu beobachten - auch die Welt drauen, das Leben auf den Straen, das Arbeiten der Maschinen. Welt, die dadurch mit ins Studio kommt, mitten in unseren Krper. Warum unterrichten wir Tanztechnik? Diese Frage gibt sie an die Teilnehmer zurck. In fnf Gruppen sollen sie je eine Liste erstellen von allem, was ihnen als Begrndung einfllt. Anschlieend tragen alle ihre Wrter vor. Und jeder erweitert sein Denken - fr sich.
Weiter geht es wieder mit einem Training. Hnde berhren Wirbel, einen nach dem anderen. Als Letztes bleibt heute eine Hand auf dem Kreuzbein liegen, das als mit den Beinen verbunden gesprt werden soll. Geht wie Comic-Figuren, so wie ihr jetzt die Verbindung sprt. Bilaterale Gestalten wanken durch den Raum. Und kann die Wirbelsule auch frei hngen - vom Schdel bis zum Kreuzbein? Das Gehen wird schneller, lockert die Wirbel, ordnet alles neu. Bilder von einem Hund werden durchgereicht. Ein Greyhound: Schmal, lssig, in Bewegung. Seht euch an, wie dessen Wirbelsule hngt. Wir halten sie viel zu oft. Ein Karussell macht die Runde. Der Wagen am Rand ist beweglich, weit weg vom Zentrum. Genauso frei kann der Kopf auf der Wirbelsule sein - wir halten ihn zu oft drinnen. Das ist nicht gut fr die Wirbel.

Als nchstes kommen Bilder der Beine. Und dann geht es tief ins pli, zweite Position: Einer legt seine Hnde auf Kopf des Partners, der empfngt die Berhrung und gibt sie zurck zum Partner. Meine Wirbelsule kenne ich in- und auswendig, sagt eine Studentin, aber die Verbindung vom Schdel bis zum Kreuzbein ist neu fr mich. Dann geht es in den Frosch: Einer kniet, auf allen Vieren, der Partner hlt die Oberschenkelknochen whrend die um das Sitzbein rotieren. Can it be ... ist ihre hufigste Frage. Ist es mglich, dass die Hfte wirklich frei ist? Ist es mglich, dass das Bein um das Sitzbein rollt? Es geht um Mglichkeiten, um Alternativen. Kann ein Krper einen anderen als den bereits bekannten Weg durch eine Bewegung gehen? Gill Clarke holt einen Schminkstift aus ihrer Tasche und bittet jemanden, ihn waagerecht zu halten. Dann legt sie einen Baumwollfaden um die Spule und zieht an einem Ende: Das Garn soll durch den Zug um die Spule abrollen, erklrt sie, statt sich eine Abkrzung zu suchen - und fhrt den Faden oben an der Spule schleifend entlang. Kpfe nicken, Das Bild wirkt.
Es folgt die Technik-Klasse, durchgesprochen wie gestern. Dann kommt die Sequenz noch einmal, aufgenommen und erweitert. Was als Ganzes gelernt wird, erschliet sich erst nach und nach in seinen Feinheiten. Ein gewhnlicher Handstand beispielsweise weicht beim Zurckkehren in den aufrechten Stand vorzeitig in eine Rotation um 90 Grad aus, sodass der Oberkrper in der mittleren Raumebene parallel zum Boden kreist. Weil der Raum zu voll ist teilen sich alle heute in Dreiergruppen auf. Achtet beim Zuschauen auf die Rder in der Folge - und die Wirbelsule in diesem Rad.
Feedback-Runde in Gruppen zu zweit. Ein Lehrer ist unzufrieden. Gestern hatte ich ein wunderbares Gespr fr meine Wirbelsule als Ganzes. Heute Morgen haben wir uns dagegen so sehr auf das Sakrum konzentriert, dass ich jetzt nur noch den unteren Rcken spre, meint er bedrckt. Und blickt zu seiner Partnerin. Gegenfrage: Und was hat er am unteren Rcken entdeckt? Das Rollen um die Sitzknochen: Ich habe gemerkt, dass ich die Oberschenkelmuskulatur gar nicht brauche, ich kann sie viel mehr loslassen. Nicht gerade wenig. Seine Partnerin, ebenfalls Choreografin und Lehrerin, hat genau die gegenteilige Erfahrung gemacht: Sie sprt nun die ganze Wirbelsule - und kann den Kopf viel mehr hngen lassen wenn sie in den Handstand geht. Dafr hat sie jetzt ein neues Problem: Jetzt wird ihr beim Hochkommen so schwindlig, dass sie das Gleichgewicht fr die nchste Bewegung nicht mehr schnell genug koordinieren kann. Aber sie blickt positiv auf die Vernderung: Vielleicht ist das ja gut, meint sie. Da bereitet sich ein neuer Schritt vor. Ich muss jetzt eben einen neuen Weg finden, wie diese nchste Bewegung fr mich mglich sein knnte.
Gill Clarke sitzt vor einem verschlossenen Buch. ffnet eine Schleife. Zieht an dem Band, das es zugeschnrt hatte: Nach und nach ffnet sich erst der vordere Buchdeckel, an einem bestimmten Punkt zieht diese leise kontinuierliche Bewegung auch den hinteren Buchdeckel mit vom Boden hoch. Alle sitzen in einem Halbkreis und schauen zu. Aha-Effekte stellen sich ein. Ich habe gemerkt, dass ich mir viel mehr Zeit nehmen knnte, Sachen zu begucken, sagt ein Pdagogik-Student. Er ist im vierten Semester, wird bald selbst unterrichten. Und dachte bislang immer nur an den prall gefllten Lehrplan. Ich kann mir auch mal gestatten, mir fr meine Denkprozesse viel mehr Zeit zu nehmen, sagt er nachdenklich. Und mir selbst die Zeit geben, Erfahrungen zu machen.

Zeit fr einen Abschluss. Gill Clarke erlutert noch einmal ihre Grundlinien: Tanzen bringt Denken und Bewegen auf wunderbare Art zusammen, sagt sie. Aber es erfordert eine unerbittliche Genauigkeit um wahrnehmen, spren und mit der Vorstellungskraft arbeiten zu knnen. Es geht ihr um Wege, wie man ber den Krper und seine Bewegungen nachdenken kann - Wege, die unabhngig sind von bestimmten Techniken oder Stilen. Ich bin immer wieder erregt, erstaunt ber die Intelligenz des Krpers, sagt sie. Die fnf Gruppen tragen noch einmal ihre Listen vor. Listen jener Wrter, die fr sie beantworten, warum sie Technik unterrichten. Die Listen sind sehr verschieden. Sie reichen von spielerisch sein lernen bis Fhigkeit zu analysieren. Und dann verdutzt Gill Clarke die Teilnehmer ein letztes Mal an diesem Wochenende, mit einem weiteren Pldoyer fr die Intelligenz der Krper: In einer Prfung haben wir Studenten Material gegeben, und sie haben viel gelesen und gut und hart gearbeitet. Wir Lehrer meinen indes immer noch, wir mssten in einer Technik-Klasse selbst prsent sein.



Anhang

Die Frage lautet: Why do we teach technique?
Fnf Kleingruppen erstellen unterschiedliche Listen von Antworten:

Gruppe 1:
To go beyond
Reconnecting to basic reflexes
Re-patterning
Ability to break habits
Develop an understand of levels of support
Integration
Ability to discover
Learn playfullness
Curiosity
Challenge
Independence


Gruppe 2:
To transform an idea in movement
Movement = language (as an art)
Clarity
Quality
Control
Awareness
Defined movement
Connection between rationale and the body
Challenge
Ability to analyze
Discover body abilities and restrictions


Gruppe 3:
Body awareness
More possibilities for the body
Different qualities
Tool that you can apply to your work
Articulation
Languages of the body
Plan of action
Basics
Warm-up
To be able to forget technique

Gruppe 4:
Ability and possibilities
Find ways to do something
Choices
One direction
Tuning in
Color
Discipline
Awareness
Understanding
Openness
Strength
Be able to forget technique
Focus
Expanding the range
Using all the senses
Intensity
Ability to concentrate
Motivation
Feed the desire for development
Structural stability

Gruppe 5:
Bildet
Sensibilisiert
Gibt Kraft (auch innere, psychische)
Gibt Flexibilitt
Beugt Verletzungen vor
Um eine Tradition zu berliefern (die ich gelernt habe und weitergeben mchte)
Wege finden, um etwas zu machen
Intensitt
Konzentrationsvermgen
Motivation
Feed the desire of development
Structural stability


Verweise zu Artikeln:
communitydance.org.uk
(jngster Artikel in animated, nur als gedruckte Version zu bestellen)

In Online-Version von animated erscheint demnchst ebenfalls Gill Clarkes "Mind is as in motion", s. das Inhaltsverzeichnis unter:
communitydance.org.uk

publications.parliament.uk
(Positionspapier zur Rolle des zeitgenssischen Tanzes)

independentdance.co.uk

laban.org
(Dance Theatre Journal, Gill Clarke ist Mitherausgeberin)

palatine.ac.uk
(Prsentation zu somatic practise)889

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2. und 3. Juni 2007868