Tanzplan Deutschland
Stempel
2. Biennale Tanzausbildung / Tanzplan Deutschland. Modelle der Rekonstruktion. Panel / Performances / Workshops1765


Projektbeschreibung1766
Vom 2. bis 8. Mrz 2010 fand in der Folkwang Universitt fr Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft und bei PACT Zollverein in Essen die 2. Biennale Tanzausbildung/Tanzplan Deutschland statt. Das diesjhrige Thema wurde bereits bei der 1. Biennale 2008 in Berlin festgelegt: Modelle der Rekonstruktion.

Bis vor kurzem war die Geschichte des modernen, zeitgenssischen Tanzes hchstens in Bchern oder in den Tanzarchiven nachzulesen. Die groen Werke sind im Dunkel der Vergangenheit verschwunden. Das Hauptinteresse der Knstler lag in der Arbeit im Hier und Jetzt. Bei Choreografen gewinnt die Rekonstruktion und Erhaltung von Choreografien im Repertoire der eigenen oder einer fremden Kompanie an Popularitt. Die 2. Biennale Tanzausbildung/Tanzplan Deutschland in der Folkwang Universitt und bei PACT Zollverein in Essen griff das Thema auf. Studierende aus sieben Institutionen fr den Tanz in Deutschland widmeten sich sieben Tage lang der knstlerischen Rekonstruktion im Tanz. Sie vermittelten einen Eindruck von der knstlerischen Herangehensweise jeder Hochschule an dieses Thema. Teilnehmende Schulen waren: Folkwang Universitt fr Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft // Hochschule fr Musik und Tanz Kln // Hochschule fr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt // Hochschulbergreifendes Zentrum Tanz - Pilotprojekt Tanzplan Berlin // Palucca Schule Dresden - Hochschule fr Tanz // Staatliche Hochschule fr Musik und Darstellende Kunst, Mannheim / Akademie des Tanzes.

Internationale Gastdozenten zeigten in Workshops weitere Aspekte Themas Rekonstruktion: Der Workshop von Olga de Soto widmete sich dem Grnen Tisch von Kurt Jooss, Jo Ann Endicott arbeitete mit den Studenten am Kontakthof von Pina Bausch, Prof. Dr. Claudia Jeschke beschftigte sich mit Nijinsky, und in Norah Zuniga Shaw Workshop ging es um Forsythes Synchronous Objects und Alice Condodina bot einen Workshop zum Thema Limn Repertoire an.

Ein Klassiker des 21. Jahrhunderts erffnete am 2. Mrz das Programm: Jrme Bels The show must go on, einstudiert von der Studierenden der gastgebenden Folkwang Hochschule. Am 3. Mrz prsentierten die Studierenden der Tanzinstitutionen ihre im Vorfeld erarbeiteten Werke zur Rekonstruktion, am 4. Mrz war Frauenballett von Susanne Linke zu sehen, einstudiert mit dem Folkwang Tanzstudio.

Ebenfalls eingebunden war PACT Zollverein, wo zahlreiche Veranstaltungen der 2. Biennale statt fanden. Hier war am 5. Mrz ein Doppelprogramm zu sehen: Im (Goldenen) Schnitt I von Cesc Gelabert, einer Rekonstruktion eines Stckes von Gerhard Bohner, anschlieend A Mary Wigman dance evening des jungen Choreografen Fabian Barba. Den Abschluss machte am 7. Mrz die Kompanie von Mathilde Monnier mit dem jngst uraufgefhrten Stck Pavlova 323.

Des weiteren bot die 2. Biennale eine Fachtagung auf PACT Zollverein am 7. Mrz zum Thema Rekonstruktion, moderiert von Prof. Dr. Gerald Siegmund. Filme, Gesprche und lecture demonstrations rundeten das umfangreiche Programm ab.

Weitere Informationen: Beate Sokoll (+49-(0)177-318 81 30), Dr. Rita Kramp (+49-(0)160-95 2222 13), biennale2010(a)folkwang-uni.de

Die 2. Biennale Tanzausbildung/Tanzplan Deutschland war ein gemeinsames Projekt von Folkwang Universitt fr Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft, Ausbildungskonferenz Tanz, Bundesministerium fr Bildung und Forschung, Tanzplan Deutschland eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.1767

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